Das war sie nun: die erste Ausfahrt 2026. Nachdem im Vorfeld die Anmeldungen etwas zögerlich waren und wir sogar vorsichtshalber in der Zeitung Berichte veröffentlichen ließen, waren wir dann proppenvoll: 46 Personen, Elfi aus Kaltenkirchen hatte leider aufgrund einer Erkrankung noch absagen müssen, was ihr sichtlich schwerfiel, waren dabei.
Wie immer pünktlich holte uns Helge, inzwischen „unser“ Busfahrer vom Riesebyer, an unseren zwei Haltestellen ab und kutschierte uns über die A7 nach Hamburg. Thema der Ausfahrt war ja „Hamburg intensiv“. Diese Überschrift hatte Dieter zum Anlass genommen und für die Hinfahrt ein Quiz mit 27 Fragen zu Hamburg, der A7, dem Hafen und dem Elbtunnel erstellt.
Die Lösung bei richtiger Beantwortung der Fragen war:
Schöne Ausfahrt wünscht der SCS
Beantwortet werden mussten Fragen wie „Wie lang ist der Alte Elbtunnel genau?“ Angeboten wurden jeweils vier Antworten. Das gesamte Quiz findet ihr
in der Anlage.Obwohl auch ich 37 Jahre in Hamburg gearbeitet und dabei fünf Jahre Ausbildungs-Touren durch den Hamburger Hafen gemacht habe, lernte ich bei diesem Quiz viel dazu und die Zeit verging viel schneller.
Helge fuhr als erstes zu dem Punkt in Hamburg, wo viele Rundfahrten starten: den Alten Elbtunnel, eröffnet 1911, 426,5 Meter lang und 24 Meter unter dem Flussbett, wie wir nun wissen. Hier war schon die erste Toilettenpause und zu uns an Bord kam Thomas, unser Stadtführer. Nach seinen Anweisungen fuhr uns Helge insbesondere durch die neue „Hafen-City“: vorbei an Elbphilharmonie, Elbtower und Michel, hin zum „grünen“ Bunker und zur Laeiszhalle. Thomas lieferte uns zahlreiche Informationen und Hinweise, die nicht nur mich sehr beeindruckt haben und mache dadurch diese Rundfahrt sehr interessant.
Nach dieser zweistündigen Fahrt durch die Hamburger City, die in der Nähe des Gänsemarkts endete, ging es zum Mittagessen. Dies fand, für mich eine sehr angenehme und nicht erwartete Überraschung, im Block House am Gänsemarkt statt. Pünktlich, wie immer, lud uns Helge um 11:45 Uhr in der Drehbahn ab und wir „stürmten“ das Lokal.
Da die Schlange vor dem Lokal aufgrund der anfangenden Mittagspause nicht gerade kurz war, standen dort einige, die sicherlich dachten „Ach du grüne Neune“, als wir mit knapp 50 Personen alle leeren Plätze besetzten. Bei den angebotenen drei Tellergerichten,
angefangen bei Filet-Medaillons über norwegischen Fjordlachs bis zu Garden Potato, gab es wirklich für jeden etwas. Und nicht nur das:
Es schmeckte auch noch sehr gut.
Nach dem Essen hatten wir bis 14:45 Uhr Freizeit. Einige gingen am Gänsemarkt Kaffee trinken, andere setzten sich gleich in den Bus, der in der Drehbahn stand. Die meisten von uns gingen wohl die 500 Meter über die Poststraße oder direkt den Jungfernstieg hinunter bis zum Alsteranleger.
Leider hat die Stadt Hamburg für diesen Standort keine Bushaltestelle direkt am Alsteranlegeer vorgesehen, so dass Helge unseren schwer Gehenden nur ein leicht besseres Angebot machen konnte und kurz am Ballindamm hielt. Von da waren es aber auch noch 100 Meter, doch alle schafften es. Helge fuhr den Bus zurück und kam dann wieder zu Fuß zum Schiffsanleger, denn er musste bezahlen.
Da dem Kapitän anscheinend nicht bewusst gewesen war, dass in unserer Fahrt auch Kaffee und Kuchen inkludiert waren, musste der „Smutje“ nochmal los und Kuchen holen, so dass Helge es langsam angehen konnte und auch Käti sich noch Zeit lassen konnte.
Bei der wieder zweistündigen Fahrt über die Binnen- und Außenalster sowie die Alsterkanäle wurde uns Hamburg von einer ganz anderen Seite gezeigt. Der Kapitän hatte auch noch die eine oder andere Geschichte - "he Lücht" war immer dabei -, die er zum Besten gab und uns damit gut unterhielt. Auch war der Kaffee und Kuchen lecker, so dass wir alle die Fahrt sehr genossen haben.
Als wir um 17 Uhr wieder am Jungfernstieg anlegten, hatten wir alle viel von Hamburgs unterschiedlichen Seiten gesehen. Helge holte den Bus und wir gingen langsam, aber sicher - Käti ließ sich auf ihrem Rollator von Helga schieben - zum Ballindamm, wo ich vorher die „offizielle“ Bushaltestellen gefunden hatte.
Kaum waren wir im Bus, kam was?
„Was war das für ein schöner Tag!“ hörte ich von vielen. Nicht nur, dass wir schönstes Ausflugwetter hatten, nein, auch der Regen wartete, bis wir alle im Bus saßen.
Dieter
Wie immer zum Schluß: die Bilder.